Hallo zu unserem ersten Blog:

Am Anfang ist immer ein Ziel!

Da ich aus der Band diejenige bin, die die vielen Worte benutzt, schreib ich Dir diese Zeilen: Jeanine.

Mein Wunsch mit diesem kleinen süßen, ersten Blog ist, dass ich Dir in ganz einfachen Schritten erkläre, warum am Anfang immer ein Ziel ist.

Mein Ziel ist es, währenddessen gute Laune zu haben.

Es ist total super schön, dass Du dabei bist... los geht's:

1. Jeden Tag wachst Du auf.

2. Jeden Tag tust Du irgendwas.

3. Jeden Tag gehst Du abends in welches Bett auch immer und schläfst wieder ein.

Das machen wir alle.

Und nun kann man sich fragen, warum manche Menschen es schaffen, dabei fröhlich zu sein und manche nicht. Wenn Du bis hierhin gelesen hast, dann hast Du Dich das vielleicht auch schon mal gefragt. Deine Thesen würden mich sehr, sehr, sehr doll interessieren - deshalb Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, was Du Dir zu diesem Thema so zusammengereimt hast. Hier ist, was ich in meinen Jahrzehnten bemerkt habe...

Eine angewandte gute Laune hat vor allem mit der zweiten Tätigkeit zu tun: Jeden Tag tust Du irgendwas. Alle Menschen tun immer irgendwas. Tatsache ist, dass es Menschen gibt, die eine Orange essen und dabei glücklich sind und dass es Menschen gibt, die auf eine Pusteblume blasen und fröhlich sind. Das sind von der Tätigkeit her zwei sehr unterschiedliche Dinge. Wenn beide gute Laune haben, kann es also nicht mit der Tätigkeit zu tun haben. Hier ist der Beweis: es gibt sehr viele schlecht gelaunte Menschen, die Orangen essen. Statistiken zum miesepetrigen Blumenpuster gibt es nicht, aber Du weisst, was ich meine.

Im einen Fall tust Du es fröhlich, im anderen nicht.

 Im Prinzip ist das die Quintessenz: es ist VÖLLIG egal, was Du machst. Das hat mit der guten Laune nichts zu tun. Ich sitze hier und schreib Dir diese Zeilen und bin dabei sehr fröhlich. Wenn ich gerade nicht tippen würde, wäre ich auch sehr fröhlich. Es ist egal, was ich mache. Egal, welches Vorhaben ich erreichen möchte, egal, was ich auf diesem Planeten bewirken möchte.... das ist jeweils nicht mein eigentliches Ziel.

 Als alleiniges Ziel setze ich mir bei jeder Tätigkeit, dass ich sie mit guter Laune ausführe. Dass mir das noch nicht immer gelingt, bedeutet für mich nicht, dass ich bereit bin, dieses Ziel gegen ein anderes zu tauschen. Dass mir das noch nicht immer gelingt, liegt ausschließlich an mir selbst. Und ich habe folgendes begriffen: Bei manchen Tätigkeiten ist es einfacher, meinem Ziel von Fröhlichkeit treu zu bleiben. Bei manchen Tätigkeiten ist es schwieriger, bei manchen scheint es schier unmöglich. Aber ich habe als Wahrheit begriffen, dass es ausschließlich an mir liegt, ob ich gute Laune hab oder nicht, denn es hat ja mit der Tätigkeit nichts zu tun.

 Warum ist das nun so, könnte man sich fragen. Warum ist es manchmal leicht, fröhlich zu sein und manchmal nicht. Was ist es, das einen schlecht gelaunt in einer Situation sein lässt? Und die Antwort beläuft sich auf genau den gleichen Grund, aus dem man fröhlich ist: es ist eine Einstellungsfrage.

Fröhlich sein ist eine Einstellung. Warum hat man dann manchmal die Einstellung, nicht fröhlich zu sein? Weil eine Einstellung zu jeder Sache, zu jeder Situation, zu jedem anderen Lebewesen eine Grundhaltung in einem selbst ist, die sich mit der Zeit entwickelt hat.

 Man hat zu allem eine Grundhaltung. So funktioniert der Mensch. So hat man in der Zoppzeit überlebt. Man hat eine Grundhaltung, die durch verschiedene Dinge geprägt wurde. Zum einen die Ererbten (über Jahrtausende) und zum einen die Erlernten (bewusst oder unbewusst... über Dein Umfeld, Dein Leben usw.) Aus der Mischung von all dem ergibt sich die Einstellung in Verbindung mit einem Ziel.

 Damals hatte man eine Grundhaltung zum Säbelzahntiger und im besten Fall hat einen diese Haltung zu einer Einstellung geführt, die das Ziel hatte, zu überleben.

Man hatte eine Grundhaltung zum Gruppenverband der Sippe und im besten Fall hat einen diese Haltung zu einer Einstellung geführt, die das Ziel hatte, zu überleben.

Man hatte eine Grundhaltung zu Nahrung und kuschelige Höhle finden und im besten Fall hat einen diese Haltung zu einer Einstellung geführt, die das Ziel hatte, zu überleben. 

Über soooooo unendlich lange Zeit haben die überlebt, die eine Einstellung zum Überleben hatten. Das hat sie zum Ziel gebracht, denn am Anfang war immer das Ziel, zu überleben. Das ist komplett in der Natur eine unwegargumentative Bedingung zum Leben. Wenn Du nicht überlebst, dann lebst Du nicht. Um diese Ziele, nennen wir sie mal instinktive Ziele, zu erreichen, war es gut, ein wenig vorsichtig zu sein. Es war gut, in manchen Situationen Angst zu haben. Man muss begreifen, dass der Tiger keine Pusteblume ist. Man musste schon ein wenig Respekt entwickeln, damit man eine Strategie hat, um zu überleben. Die Leute, die fröhlich Orangen gegessen haben, wurden selber gegessen. Und die, die Angst hatten, haben überlebt. Nochmal: Ihre instinktiven Ziele waren, zu überleben. Die haben sie überlebt, weil sei Angst hatten.

 

 

In uns allen ist die Grundhaltung, dass wir überleben wollen. Der Trick ist, dazu nun eine Einstellung zu finden, die einem heutzutage auch gute Laune bringt und nicht nur vor Angst schlottern lässt und den Tiger hinter allem vermuten lässt.

Dazu hier eine Tatsache: Die Nummer mit dem Säbelzahntiger ist sehr sehr lange her. Wir leben in einer Zeit, in einer Gegend und in einem sozialen System, in dem sehr viele Menschen nicht mehr nur überleben müssen. Auch wenn gerade alles verrückt zu sein scheint und nicht alles am Schnürchen läuft, leben wir. Auf die Menschheit bezogen: überleben wir.

 Und auf Dich persönlich bezogen: Die Tatsache, dass Du diese Zeilen liest, bedeutet, dass Du ein Gerät hast, auf dem Du es lesen kannst. Das bedeutet also nicht nur, dass Du bis zu diesem Augenblick geschafft hast, zu überleben, sondern dass Du ein Umfeld hast, dass so abgesichert ist, dass Du davon ausgehst, dass Du auch noch eine ganze Weile länger leben wirst, denn sonst hättest Du Deine Taler nicht für ein das Gerät ausgegeben können, sondern für Nahrung oder eine Höhle.

 Dein Leben ist also sicher. Deine allernötigsten Grundbedürfnisse sind gesichert. Damit ist Dein instinktives Ziel erreicht. Du hast ein Umfeld, in dem Du heute überleben kannst. Dass, was Deine Grundhaltung im Leben ausmacht, das Ziel, dass so sehr in Deinem Gehirn seit so langer Zeit gespeichert ist, ist erreicht.

 Alles andere ist Luxus. Alles andere ist Phantasie. Denn als die Menschen anfingen "sicher" zu sein, dass sie als Spezies überleben wird, haben sie leider nicht gleichzeitig kapiert, dass dem so ist. Es gab dieses Bewusstsein einfach nicht. Die Einstellung und das Gehirn haben sich nicht so schnell mitentwickelt. Die Einstellung, dass nun alles gut ist, die Grundhaltung, dass man irgendwas erreichen muss (nämlich das Überleben), ist einfach ungefragt geblieben. Sie lässt Dich vielleicht auch immer noch eine gewisse Unruhe spüren, vielleicht sogar Angst vor irgendwas. Aber sie ist nicht mehr angebracht. Angst ist nur diese uralte, damals wichtige, erlernte Grundhaltung. Die kannst Du aber durch Deine Einstellung dazu ändern. Du kannst gute Laune haben, weil Dein Leben sicher ist. Wenn Dein Leben nicht sicher sein sollte, dann musst Du erst dafür sorgen. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, fröhlich zu sein, wenn man hungrig ist oder kein Dach über dem Kopf hat. Das ist klar. Aber bei Dir persönlich ist das wahrscheinlich nicht der Fall, oder? Wenn Du anderen Menschen, die nicht sicher sind, zu überlebensfähigen Umständen verhelfen möchtest, dann ist das ein geniales Vorhaben! Aber mach das Erreichen davon nicht zu Deinem Ziel, wenn Du glücklich sein willst. Sei glücklich, während Du das Vorhaben umsetzt! So herum macht es Sinn! Alles funktioniert besser, wenn man fröhlich ist. Das ist sogar bewiesen! Sei fröhlich und dann tu etwas. Aber versuch nicht was zu tun, um fröhlich zu sein.

 Wenn Du Lust hast, dann schau jetzt zwischendurch dieses kleine Video zum Blog... ein wenig Musik für zwischendurch macht auch gute Laune :)

"Come with me" - unser Song von unserem Anfang und "Im Spiegel" - unser Song, der von dem Wunsch erzählt, zu erklären....

 

      

 

 

 

Von der Tatsache mal abgesehen, dass wir als Menschheit immer noch nicht alle sichere Lebensumstände haben, dass wir gerade unseren Planeten zerstören und dass der Planet gerade uns zerstört, sind wir als Menschheit sicher.

 Ungünstig formulierter kleiner Scherz :)

Wir sind sicher, wenn man das große Ganze sieht. Die Menschheit wird noch eine ganze Weile überleben. Und wenn nicht, dann ist das halt so.

Jetzt in diesem Moment - und es gibt immer nur jetzt diesen Moment - bist Du sicher. Sei Dir da sicher und mach das zu Deiner Einstellung.

 Was auch immer Du erreichen möchtest (und es gibt soooo viele tolle Sachen, die man erreichen kann), ist nicht mehr Dein eigentliches instinktives Ziel. Das hast Du, wie gesagt, schon erreicht. Es ist sozusagen obendrauf. Es ist Luxus. Es ist ein Phantasieziel.

 Und nun halte als ausschließliches Phantasieziel fest in Deinem Hinterkopf, dass Du den Weg zu Deinem Vorhaben gut gelaunt gehst und Du hast "Gute Laune" erreicht! Völlig egal, was Deine zu erreichende Sache ist, Du hast Dein Ziel jetzt schon erreicht, denn Du bist gut gelaunt.

 Wenn ich etwas bemerkt hab im Leben, dann ist es, dass alle Menschen das Ziel haben, glücklich und zufrieden sein zu wollen. Aber sie denken, sie müssten dazu erst irgendwelche Sachen haben oder Sachen erreichen.

Nee... das ist eine über die Jahrtausende erlernte ängstliche Grundhaltung, die sich der Menschheit erst seit einiger Zeit als nicht mehr angebracht erschliesst. Das Ziel ist erreicht. Du lebst und bist sicher. Sei glücklich.

 Natürlich wird Dir immer weiter suggeriert, dass Du irgendwas brauchst, um glücklich zu sein. Der Grund dafür ist, dass sich damit prima Geld (und Macht) machen lässt. Und es kann gut sein, dass es noch eine ganze Weile scheinbar darum geht, irgendwelche Phantasieziele zu erreichen und dass Du nur mit dem Erreichen dieser Ziele glücklich sein wirst. Aber wenn Dir das jemand suggeriert, dann will er damit nur Geld machen. Glücklich wirst Du damit nicht.

Aus dem gleichen Grund werden immer noch viele Menschen in Lebensumstände gezwängt, die sie erstmal nur ans Überleben denken lassen. Es müsste nicht mehr so sein, das wissen wir inzwischen. Aber zum einen kann man mit diesen Menschen leider prima Geld machen und zum anderen kann man diese Menschen denen vorführen, die eigentlich ein sicheres Leben haben. Ihnen kann man dann immer mal wieder schön Angst machen, um sie in Lebensumstände zu zwingen, mit denen man dann wiederum auch prima Geld machen kann. Aber glücklich wird so keiner.

 Am Anfang ist immer ein Ziel. Mein Vorhaben war, Dir das hier alles so gut wie möglich zu erklären. Mein Ziel war, während der Erklärung glücklich zu sein. Mein Ziel hab ich erreicht. Ob ich mein Vorhaben erreicht hab, kann ich nur hoffen. Wenn Du Fragen oder Kommentare hast, freue ich mich ganz doll. Bitte... her damit! Denn wenn ich mein Vorhaben nicht erreicht hab und Dir das alles nicht wirklich gut erklärt hab, dann hab ich zwar immer noch gute Laune, aber Du noch nicht :)

Deshalb lass uns gerne an Deinen Gedanken teil haben...

Der Trommler hätte das hier alles sicher viel kürzer geschrieben. Vielleicht hätte er es auch besser erklärt? Wer weiß das schon... also für kurze Antworten, schreib einfach an Steffen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Und wenn Dir nach langatmigen erklärbärmäßigen Ausschweifungen ist an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wenn Du uns einfach ganz unkompliziert schreiben möchtest, dann kannst Du natürlich auch gerne das Video kommentieren. Da antworten wir auch immer gerne drauf!

 Sei glücklich - Du hast alles, was Du dazu brauchst!